Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht

Wer wir sind

Wir sind ein Team bestehend aus kompetenten und erfahrenen Rechtsanwälten. Unsere Kanzlei vertritt bundesweit Kunden von Banken und Sparkassen sowie Anleger des grauen Kapitalmarktes im Bereich des Bank- und Kapitalmarktrechts.

Unsere Leistung

Wir liefern Ihnen eine effiziente, kostensparende und maßgeschneiderte Lösung Ihres Rechtsproblems. Unser oberstes Gebot ist Kostentransparenz. Das gemeinsame Vorgehen besprechen wir in einem kostenfreien Vorgespräch mit Ihnen.


Rechtsanwälte Hans Stenz, Carolin Rogoz und Matthias Gerstner mit Kooperationspartner Dr. Andreas Tiedkte
Rechtsanwälte Hans Stenz, Carolin Rogoz und Matthias Gerstner mit Kooperationspartner Dr. Andreas Tiedkte

Aktuelles: Widerruf von Darlehensverträgen noch möglich

Aufgrund einer im Februar 2016 vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Gesetzesänderung endete das "ewige Widerrufsrecht" für Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträge, die zwischen dem 01.09.2002 und dem 10.06.2010 geschlossen wurden, bereits am 20.06.2016 um 24.00 Uhr!

 

Dies gilt jedoch nicht für Verträge, die nach dem 10.06.2010 geschlossen wurden. Diese neueren Verträge können nach wie vor widerrufen werden.!

 

Die diesen Verträgen zugrunde liegende Belehrung heißt "Widerrufsinformation". Auch die den neueren Verträgen zugrunde liegenden Widerrufsinformationen leiden in vielen Fällen an beachtlichen Fehlern, die eine Widerrufsmöglichkeit eröffnen. Dies führt dazu, dass die Widerrufsfrist nicht zu laufen beginnt. Das "ewige Widerrufsrecht" gilt für diese Verträge weiterhin. Das heißt, Bankkunden können Kreditverträge in den meisten Fällen auch noch heute widerrufen und rückabwickeln. Sie können sich aufgrund der aktuellen Zinslage günstig refinanzieren und sparen außerdem die sog. Vorfälligkeitsentschädigung. Auf den nachfolgenden Seiten haben wir die aus unserer Sicht wichtigsten Informationen zusammengetragen, die Sie zum Thema Widerruf von Kreditverträgen wissen müssen. Haben Sie noch Fragen? Kontaktieren Sie uns unverbindlich! Sie erhalten auf jeden Fall eine kostenlose Erstberatung.


Aus der aktuellen Rechtsprechung:

BGH: Keine Rückabwicklung eines Kaufvertrages nach erklärter Minderung

Der Bundesgerichtshofs hat eine lange streitige Frage entschieden: Einem Käufer ist es verwehrt ist, im Anschluss an eine von ihm gegenüber dem Verkäufer bereits wirksam erklärte Minderung des Kaufpreises unter Berufung auf denselben Mangel anstelle oder neben der Minderung den so genannten "großen Schadensersatz" und damit die Rückabwicklung des Kaufvertrages zu verlangen (Urteil vom 9. Mai 2018, Az.: VIII ZR 26/17)

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OLG Karlsruhe: "Redliche Bank nimmt eine ordnungsgemäße Nachbelehrung vor"

In einem aktuell veröffentlichten Urteil vom 09.01.2018 hat das OLG Karlsruhe keine Verwirkung bei einem vorzeitig beendeten Darlehensvertrag angenommen, da die Bank den Verbrauch vor der Ablösung nicht nachbelehrt hatte (Az.: 17 U 219/15 = VuR 2018, 198). Wörtlich führte das OLG aus: "Von einer redlichen Bank wäre folglich zu erwarten, dass sie zumindest im Jahr 2011 über die Zweifel an der Wirksamkeit ihrer bisher erteilten Widerrufsbelehrung im Bilde ist und eine ordnungsmäßige Nachbelehrung vornimmt, wenn der Verbraucher seinen Ablösungswunsch an sie heranträgt." 

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Blitzmarathon am 18.04.2018

Am Mittwoch, den 18.04.2018 finden zwischen 6.00 Uhr und 24.00 Uhr bayernweite Geschwindigkeitskontrollen (Radarkontrollen) statt. Insgesamt werden 1000 Messstellen zum Einsatz gebracht. Wo in Mittelfranken geblitzt wird, können Sie hier nachlesen.

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Mehr als 50.000 Anleger von P&R Pleite betroffen

Über 50.000 Kunden bangen derzeit um ihre Investitionen, nachdem P&R - der auf dem Markt größte Anbieter von Container-Investionen - am 07.03.2018 ihr Container-Angebot Nr. 5005 für Privat­anleger geschlossen hat und das Amtsgericht München am 19.03.2018 bei drei P&R-Gesell­schaften das vorläufige Insolvenz­verfahren eröffnet hat. Aktuelle Informationen finden Sie unter: http://www.p-und-r-insolvenz.de/

BGH kippt Aufrechnungsverbot in Sparkassen-AGB

Der BGH hat mit Urteil vom 21.03.2018 (Az.: XI ZR 309/16) entschieden, dass Nummer 11 der Sparkassen-AGB, wonach der Kunde mit Forderungen gegen die Sparkasse nur insoweit aufrechnen, als seine Forderungen unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind, bei Bankgeschäften mit Verbrauchern unwirksam ist. 

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